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Riesenchampignon

Der Riesenchampignon Agaricus augustus ist ein großer, manchmal massiver essbarer Pilz, der orange-braune Schuppen auf der Oberfläche von Kappe und Stiel hat. Oberflächen aller Teile färben sich gelb auf Druck oder bei Verletzungen.

Dieser Pilz wächst unter Nadelbäumen, ist aber normalerweise keine Waldpilz. Er scheint Nadelbäume zu bevorzugen, die in der Nähe von Straßen, Wegen, Gärten, Parks und so weiter wachsen.

Die jungen Pilze sind so süß und mandelig, dass man meint diese in Desserts verwenden zu können. Die älteren Exemplare nehmen neben Mandelaroma typischere "Champignon"-Aromen an und können in normalen Speisen verwendet werden. Diese älteren Individuen schmecken jedoch am besten, wenn sie getrocknet sind, da sie oft wurmig und etwas schwammig in der Textur werden.

Dieser Pilz in einigen Teilen Nordeuropas relativ häufig. 



Der Hut misst 10-35 cm, konvex bis breit konvex oder fast flach, trocken, weißlich bis gelblich unter einer dichten Abdeckung von braun bis dunkelbraunen  Schuppen 

Die Lamellen sind Freistehend vom Stiel und stehen dicht. Die Lamellen sind Hellrosa, wenn er jung ist, wird graubraun und schließlich dunkelschokoladenbraun bis schwärzlich durch die dunkelschokoladenbraunen Sporen. 

Der Stiel ist 10–20 cm lang, bis zu 4 cm dick, mehr oder weniger zylindrisch, geschmückt mit einem großen, rockartigen, weißlichen Ring.  Über dem Ring zum Hut weißlich und ziemlich kahl, aber unter dem Ring  mit weißlichen bis schwach bräunlichen Schuppen bedeckt. 

Das Fleisch ist weiss und bei verletzung leicht gilbend. 

Agaricus augustu wurde erstmals 1838 vom schwedischen Mykologen Elias Magnus Fries benannt und beschrieben, und der Name bleibt bis heute unverändert.

Einige Leute denken, dass sich der spezifische Beiname Augustus auf den Monat August bezieht, in dem dieser Pilz gefunden werden kann, aber die wörtliche Übersetzung des lateinischen Augustus ist "edel".




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